Stänki goes to Hollywood: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

„Wenn du wieder da bist, wirst du viel zu erzählen haben.“ – „Versprichst du mir, daß ich wiederkomme?“ – „Nein …“
– Gandalf im Gespräch mit Bilbo Beutlin, Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

Nun, ich bin wieder da, und ja, es gäbe viel zu erzählen. Dennoch möchte ich hier an dieser Stelle nur meinen höchst persönlichen Eindruck, meine Kino-Erlebnisse schildern.

Als Tolkien-, Mittelerde- und vor allem Peter-Jackson-Fan war es relativ schnell klar, daß ich am „Doomsday“ 12.12.12 in die Vorpremiere des HOBBIT, im großartigen lokalen KINO STADTHAGEN, gehen würde. Zwar „nur“ 2D, aber nur zwei Tage später sollte dann ja die dreidimensionale Variante im Cinemaxx Hannover, im Rahmen der Weihnachtsfeier des Teams von HANNOVER SPIELT!, folgen.

Bilbo mit dem Vertrag der zwergischen Unternehmung.

Bilbo und der Vertrag. © 2012 Warner Bros. Entertainment.

Zunächst einmal: 3D, oder auch MAXXIMUM 3D à la CINEMAXX braucht kein Mensch. Ich war schon sehr gespannt, ob sich die Technologie seit AVATAR weiterentwickelt hat, aber dem scheint nicht so zu sein. Nur äußerst selten gibt es wirklich spannende Momente, die die Bilder aus der Leinwand in den Zuschauerraum holen und Gruppen-Aufnahmen (zB die Zwerge im Wald), bei denen die zentrale Figur überscharf freigestellt direkt vor meiner Nasenspitze klemmt, während der Rest der Truppe völlig verschwommen fünf Meter dahinter hockt, entsprechen weder dem versprochen dynamisch-plastischen visuellen Erlebnis noch meinen bisherigen Seherfahrungen.

Der Film an sich ist spannend und gewohnt atmosphärisch. Da ich den Hobbit zuletzt vor knapp 30 Jahren gelesen habe, kann ich nicht sagen, wie sehr sich Jackson erneut von der tolkienschen Vorlage entfernt. Klar, einige offensichtliche Ergänzungen sind selbst mir aufgefallen, machen aber, wie so oft bei Peter Jackson, filmisch absolut Sinn.
KURZ: der Film ist rund und macht richtig Spaß!

Er ist jedoch recht lang, aber das war ja klar, Neuseeländer können wohl nur lang. Obwohl die literarische Vorlage nur ca. 10-15% des HERRN DER RINGE umfaßt, scheint es dem Team rund um Phillipa Boyens, Fran Walsh und Peter Jackson gelungen zu sein, die geringe Textmenge filmisch aufzubauen und auf drei Filme à 2,5-3 Stunden zu verteilen.
Dementsprechend läßt sich der Hobbit Zeit, gerade die Vorgeschichte wird sehr umfänglich erzählt, die Charaktere recht gut dargestellt. Doch spätestens ab der zweiten Hälfte geht es dann ganz spannend und rasant zur Sache, und man ist dabei, im Kreise der zwergischen Unternehmung, auf der Queste in die alte Heimat.

Für mich war es mal wieder schön, im Kreise der Zwerge, unter Thorin Eichenschild gen Mittelerde zu reisen und ich werde es wieder tun, aber mit Sicherheit wieder ganz flach – in 2D und hoffentlich auch original!

 

INFOS zu DER HOBBIT:
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hobbit_(Filmtrilogie)
http://www.thehobbit.com/

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