Mrz 232012
 

“3 18 – it’s the 18th of March … that is today! Something is gonna happen today!!”

 In der neuen amerikanischen Fernsehserie TOUCH spielt Kiefer Sutherland (Jack Bauer aus 24) den Vater des autistischen Jungen Jake. Vor Jahren war Martin Bohm ein erfolgreicher Zeitungsreporter, bis am 11. September 2011 seine Frau beim Terrorangriff auf das World Trade Center in einem der Türme ums Leben kam – seither ging es abwärts mit ihm. Auch ist er mit seinem Sohn überfordert, der nicht spricht, quasi auch noch nie gesprochen hat und der immer gehäufter seltsame Aktionen vollführt wie zB das Erklettern eines Mobilfunkturms. Schließlich schreiten die Behörden ein und Jake muß zur Überwachung in eine Art Heim. Doch auch dort kann man sich aus den Zahlenreihen (entweder in Massen auf Papier gekrickelt oder auch aus Popcorn ausgelegt) keinen wirklichen Reim machen.
Martin gibt nicht auf: Auf seiner Suche nach Hilfe, trifft er auf Arthur DeWitt (Danny Glover, Lethal Weapon et al.), der ein Experte für seltsame Kinderbegabungen zu sein scheint und der ihm erklärt, daß Jake die Strukturen hinter der Realität erkennt – alles läßt sich in einen mathematischen Zusammenhang bringen. Und das ist wohl auch das Schicksal von Jake Bohm: er sieht hinter allen Zahlen Zusammenhänge oder umgekehrt.
In der Pilotfolge geht es ganz konkret um 3-18: Bohms Laptop alarmiert ihn immer morgens um 3:18, Handies klingeln um 3:18, Schulbusse haben die Nummer 318 … 
Martin Bohm scheint schließlich die Zahlenreihen und Diagramme zu verstehen und scheint die wortlose Kommunikation seines Sohns zu verstehen. Natürlich liegt er nicht ganz richtig, und dennoch konnte durch die Verfolgung der 318-Hinweise ein größeres Unglück verhindert werden.

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TOUCH scheint eine der interessanten neuen amerikanischen Serien zu sein, die demnächst starten bzw bereits laufen. Ähnlich wie bei der Serie AWAKE (die mich nach der Pilotfolge nicht ganz so sehr ansprach) ist es ein kontemporärer Background, der mit einem gewissen mystischen Twist versehen wird. Doch im Gegensatz zum neuen Stern am Crime-Serien-Himmel, ist TOUCH übersichtlicher erzählt, ist nicht so wirr, nicht zuletzt durch den überschaubareren Protagonisten-Stamm spannender. Das Thema Autismus, gekoppelt mit dem Phänomen der Fibonacci-Zahlen ist so umfangreich, daß ich mir sehr gut einen überschaubaren Fortgang der Serie vorstellen kann.

Obwohl ich schon ein wenig darauf wartete, daß “Jack Bauer” dem armen Feuerwehrmann oder der Dame vom Jugendamt die Kniescheibe zertrümmert oder die Finger bricht, ist es die leicht melancholische Note Kiefer Sutherlands, welche die Figur Martin Bohm recht authentisch macht. Sohn Jake wird von David Mazouz wunderbar dargesetllt und auch Danny Glover als Professor und Gugu Mbatha-Raw als Mitarbeiterin des Jugendamts spielen gut.

Wer noch Platz hat im Serienkalender, sollte sich TOUCH eintragen – gestern war Serienbeginn.

INFOS zu TOUCH:
http://www.imdb.de/title/tt1821681/

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DVD: Touch (Season 1)

Mrz 202012
 

“Was sind das für Spuren? Das sind nicht unsere Spuren, das sieht aus wie Fußspuren …”

Die NASA schickt im Auftrag des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums ein Dreierteam von Astronauten zum Mond, um dort zum Schutz gegen eventuelle sowjetische Bedrohungen ein aufwendiges Frühwarnsystem einzurichten. 
Am Anfang läuft eigentlich auch alles nach Plan: ein Astronaut verbleibt in der Umlaufbahn, während 
Captain Benjamin „Ben“ Anderson und Commander Nathan „Nate“ Walker per Fähre auf dem Mond landen. Dort stellen sie die Sender des Warnsystems auf und sammeln natürlich Mondgestein – da kann man schließlich nie genug von haben. 
Doch schon am nächsten Morgen ist etwas seltsam: eine der Gesteinsproben scheint sich sebstständig gemacht zu haben, und liegt nun einsam auf dem Boden … Und es kommt noch dicker und wie es natürlich muß: nach einer Erkundungstour mit seltsamen Begebenheiten (US-Flagge weg, toter Kosmonaut saumt Raumfähre entdeckt) müssen Reparaturen an der amerikanischen Fähre durchgeführt werden und plötzlich frißt sich etwas durch den Raumanzug von Nate. Der Astronaut wird daraufhin zunehmends seltsamer und scheint dem “Wahnsinn” zu verfallen. Nachdem Ben eigentlich vorhatte, seinen Kollegen zur Erde zurückzubringen, bleibt ihm schließlich nur die alleinige Flucht mit der russischen Raumkapsel. Trotz Widerstand aus Houston, tritt Captain Anderson den Heimflug an, doch die erhoffte Sicherheit in der sowjetischen Raumkapsel trügt …

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APOLLO 18 ist ein bewährter Mix aus Horror und Science Fiction. Das Ganze ist in bester Blair-Witch-Manier im verzerrten Handkamera-Stil aufgenommen worden. Hintergrund ist dabei, daß dieser Film aus den Original-Aufnahmen der Austronauten entstanden ist, die durch einen dummen Zufall in die Hände der Website LUNARTRUTH.COM gefallen waren. 

Der Film greift ganz grundsätzlich auf Muster zurück, die man schon aus dem Genre-Klassiker ALIEN kennt. Dennoch betonen der eingeengte Handlungsschauplatz (“kleiner” Mond, bzw. die extrem enge Raumkapsel) und die Wahl der Handkamera die bedrückende Spannung. Splatter- und Gore-Szenen à la ALIENS oder EVENT HORIZON vermißt man nicht!

APOLLO 18 ist ein fesselnder Horror/SciFi-Streifen, der mit der Hintergrundgeschichte der nicht existenten Mondmission gut inszeniert wurde.

 

INFOS zu APOLLO 18:
http://www.imdb.de/title/tt1772240/

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DVD: Apollo 18
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Okt 072010
 

Identity_movie

 

“Ich habe dich in einem Orangenhain gesehen …”

10 Fremde, die sich im weitesten Sinne in 5 Parteien einteilen lassen, kommen aufgrund eines unüberwindbaren Unwetters in der Wüste Nevadas, in einem einsam gelegenen Motel zusammen. Eigentlich möchten sie nichts als weg, aber wasserfallartige Regengüsse überfluten nicht nur alle Straßen, sondern sorgen für den Ausfall von Strom- und Telefonverbindungen … 

Richtig, bis hierhin kennen wir das alle!

Doch ein zweiter Plot, der parallel immer mal wieder verfolgt wird und die sehr “gelynchte” Kamera, Perspektive und Erzählweise machen aus IDENTITY einen ganz besonderen Thriller, den man sich sehr gut anschauen kann!

INFOS zu IDENTITY:
http://www.imdb.com/title/tt0309698/

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