Jan 092013
 

Tja, da hat sich die Welt zu früh gefreut …

Montag, den 07.01. liefen sämtliche Kanäle heiß, ob der großartigen Nachricht, daß ADOBE nun die Version 2 seiner CREATIVE SUITE sowie viele weitere Programme kostenlos zum Download anböte.
Natürlich machte sich zunächst Skepsis breit: “Adobe? Kostenlos??” Aber gut, die Konkurrenz ist größer denn je und die Tauschbörsen werden auch nicht übersichtlicher, also versuchen die Damen und Herren aus San José so – gar nicht dumm – die jungen Kreativen mit der schmalen Börse anzufixen, um ihnen dann, in ein paar Jahren, die sauer verdiente Kohle mit überteuerter nicht so richtig günstiger Software aus dem Arsch zu leiern …

Doch dann das Erwachen. Nur einen Tag später die Klarstellung seitens Adobe: Die Downloads wären zwar kostenlos, aber nur für Lizenz-Inhaber, da man die Aktivierungsserver für die (veraltete) Software geschlossen hatte und somit die ursprünglichen Kaufversionen nicht mehr installierbar sind.

Logo der ADOBE Creative Suite 2

Logo der Adobe Creative Suite 2. Copyright © Adobe Systems Inc.

Ein Raunen geht durch das Netz, die vielen Hobbyfotografen, Ab-und-An-Flyer-und-Programmheft-Setzer, Klein-Konzert-und-Kunst-Veranstalter, Kleinstverleger und so viele mehr sind gefrustet. Adobe hat sich doch gegen einen genialen Marketing-Schachzug entschieden, treibt seine möglichen Kunden der Zukunft doch lieber weiter in die Hände von KimbleDotcom & Co.

Dieses Vorgehen wird mit Sicherheit zu noch mehr Kreativität führen, wird die Menschen dazu bringen, über den Tellerrand zu blicken und sich neben den ganzen Tauschbörsen auch die Alternativen aus dem OpenSource-Bereich anzuschauen, wie z.B. GIMP (Bildbearbeitung), INKSCAPE (Vektorgrafik) oder SCRIBUS (Satz). Bei der frei erhältlichen Software handelt es sich um ausgezeichnete Programme, die zwar nicht so komfortabel zusammenarbeiten und längst nicht den Funktionsumfang bieten, aber für die durchschnittlichen Anwendungsbereiche absolut ausreichend sind.

Bevor ich es vergesse: Der Download der Creative Suite 2 funktioniert wohl weiterhin, auch ohne ADOBE ID.

 

DOWNLOADS und INFOS unter:
http://www.adobe.com/de/downloads/cs2_downloads/index.html
http://www.gimp.org
http://www.inkscape.org
http://www.scribus.net

Dez 072012
 

WUNDERLIST war seinerzeit, also vor ca. 2-3 Jahren mein Lieblings ToDo-Tool. Schick, schlank, coool!

Dann kam das große Ding, der große Wurf, dessen Abfall-Produkt wohl Wunderlist nur war: WUNDERKIT, eine Mischung aus ToDo-List und Social Network, also quasi ein soziales ToDo-Netzwerk.

Doch muß ich leider gestehen, daß mich die 6WUNDERKINDER da verloren hatten. PRODUCTEEV kam ins Spiel, war Wunderlist sehr ähnlich (man könnte auch abgekupfert sagen), nur mit ein zwei netten Features oben drauf, und Wunderkit war einfach zuviel – zuviel von Dingen, die ich in einer solchen Software nicht benötige. Darüber hinaus stellte ich auch fest, daß ich kein reines ToDo-Tool mehr brauche, weil ich eh nicht reinschaue …

Wunderlist Adventskalender-Tuerchen

Advent, Advent, die ToDo-List brennt??! (Bild vom 6Wunderkinder-Blog)

Egal ob THINGS, OMNIFOCUS, HIVEMINDER oder was auch immer; von simpel zu umfangreich, von grau zu bunt, egal, ich halte es einfach nicht durch. Time-Management-Software funktioniert nur, wenn man sie konstant nutzt. Im Moment schmort any.DO auf meinem iPhone und in meinem Chrome-Browser, aber auch dort: leere, weiße Seiten. Zur Zeit ist es ganz klassisch der Kalender (iCal) für wichtige Termine und EVERNOTE für jedwede Form von Notizen.

Doch zurück zur spritzigen Entwicklerschmiede aus Berlin und WUNDERLIST 2.
Trotz meiner Abkehr vom ToDo-Konzept und trotz des “Wunderkit-Desasters”, bin ich erneut gespannt, ob es die 6Wunderkinder schaffen, zur Leichtigkeit der damaligen App zurückzukehren. Vielleicht werde ich ja doch noch ein ToDo-List-Mensch, ein Wunderlist-Lover, das Produktvideo gibt leider noch nicht wirklich viel her, um das zu diesem Zeitpunkt sagen zu können.

 

INFOS zu WUNDERLIST 2:
http://www.6wunderkinder.com/blog/wunderlist-2-is-coming-soon